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Germany: school closures

Re: Germany: school closures

Due to a poll of the German press agency (dpa) many German schools have been closed at present because of the swine flu. In Hesse, for example, a total of 13 schools have been closed according to the ministry of education, and in Saxony-Anhalt lessons have been stopped at six schools.


http://newsticker.welt.de/index.php?channel=new&frame=0&time=1257862570&module=dpa&id=22955168

welt.de newsticker:
erschienen am 10.11.2009 um 12:51 Uhr

Viele Schulen wegen Schweinegrippe dicht

Hamburg (dpa) - Zahlreiche Sch?ler in Deutschland haben gerade au?erplanm??ig Ferien. Grund: Die Schweinegrippe. Dutzende Klassen oder ganze Schulen sind derzeit geschlossen, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Viele Kinder und Eltern sind verunsichert, Gesundheitsexperten warnen aber vor Hysterie. Zum Beispiel in Hessen sind laut Kultusministerium derzeit 13 geschlossene Schulen gemeldet. In Sachsen-Anhalt fiel der Unterricht bislang an sechs Schulen komplett aus.
 
Re: Germany: school closures

On November 16, 2009 RKI has published a statement on the closures of schools and other day care facilities for children. There is a debate on the pros and cons of school closures as reactive dismissals and preemptive dismissals. The paper more or less seems to be an adoption of the CDC recommendation:

?Technical Report for State and Local Public Health Officials and School Administrators on CDC Guidance for School (K-12) Responses to Influenza during the 2009-2010 School Year? (October 21, 2009):

http://www.cdc.gov/h1n1flu/schools/technicalreport.htm

School closure may be helpful, especially at an early state of a local outbreak, but regarding the current state of the pandemic in Germany, the effect of school closures probably will be limited. Head of the school and local health authorities may consider to direct school closures, class dismissals and similar measures for day care facilities for children due to their own judgement of the current situation. In general, regarding the current state of the pandemic in Germany, RKI?s recommendations tend to be in favour of keeping schools open as long as possible.



http://www.rki.de/cln_179/nn_200120/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2009/46/Art__01.html

RKI: Zur Schlie?ung von Kindergemeinschaftseinrichtungen im Zusammenhang mit Neuer Influenza A/H1N1

Bericht im Epidemiologischen Bulletin 46/2009 zu Ma?nahmen reaktiver und proaktiver Schlie?ung von Kindergemeinschaftseinrichtungen. Diskutiert werden die Voraussetzungen und Zielsetzungen der jeweiligen Ma?nahmen.
Ver?ffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 46/09 (PDF, 88 KB)
Stand: 16.11.2009

http://www.rki.de/cln_179/nn_200120...Id=raw,property=publicationFile.pdf/46_09.pdf


Robert Koch-Institut Epidemiologisches Bulletin Nr. 46: 16. November 2009


Zur Schlie?ung von Kindergemeinschaftseinrichtungen im Zusammenhang mit Neuer Influenza A/H1N1

Die Erkrankungsraten bei Ausbr?chen von Neuer Influenza A/H1N1 in Gemeinschaftseinrichtungen und Schulen k?nnen sehr stark variieren. Berichtet wurde ?ber Erkrankungsraten von etwa 10 % 1 bis zu 60 % 2,3.

Da in der aktuellen Situation Fragen zur Zielsetzung, Dauer und Wirksamkeit von Schulschlie?ungen h?ufig an das Robert Koch-Institut (RKI) herangetragen werden, sollen in diesem Beitrag einige Aspekte in einer kurzen ?bersicht dargestellt werden.

Grunds?tzlich gibt es eine Reihe von allgemeinen Ma?nahmen (s. Kasten), deren Beachtung und Durchf?hrung die ?bertragung von Influenza-Infektionen auch in Schulen verringern k?nnen.4 Dazu geh?ren:

- Betonung der H?ndehygiene, ?richtiges? Husten und Niesen sowie Verwendung von Einmaltaschent?chern (z. B. bei ?laufender Nase?)

- sofortiges Fernbleiben von der Schule, wenn eine Atemwegserkrankung auftritt

- M?glichkeit, w?hrend der Schulzeit erkrankte Personen in einem getrennten Raum zu betreuen, bis die Sch?lerin/der Sch?ler nach Hause gebracht werden kann, und Minimierung von Kontakten mit anderen Menschen

- soweit m?glich, Vermeidung von Veranstaltungen oder Situationen mit hoher Personendichte

- h?ufige L?ftung der R?ume

- Wichtig sind au?erdem die aktive Information und rasche transparente Kommunikation ?ber Entscheidungen gegen?ber Sch?lern, Eltern und Personal.


Das Instrument, Kindergemeinschaftseinrichtungen bei Krankheitsh?ufungen (als ultima ratio) auch schlie?en zu k?nnen, geh?rt im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zum gesetzlich verankerten Instrumentarium. Ob des nicht geringen Eingriffs in Freiheitsrechte muss dabei stets das Gebot der Verh?ltnism??igkeit und vor allem die Tauglichkeit dieses Mittels gepr?ft werden.

Welche Beh?rde Schlie?ungen anordnen kann, ist durch Landesrecht geregelt; immer ist das Gesundheitsamt als Fachbeh?rde zu beteiligen. Vorstellbar ist auch der Fall, dass Schulen selbst den Betrieb einstellen m?chten, weil viele Lehrer und Sch?ler nicht zum Unterricht erscheinen. Aber auch dann ist der fachliche Rat des Gesundheitsamtes unerl?sslich.

Allgemein wird zwischen reaktiven und proaktiven (pr?ventiven) Schulschlie?ungen unterschieden.5

Die Ziele bei einer reaktiven und proaktiven Schlie?ung sind unterschiedlich:

Wenn Schulklassen oder Schulen infolge einer aufgetretenen Erkrankungsh?ufung geschlossen werden, spricht man von reaktiver Schlie?ung. Die Dauer ist im Allgemeinen kurz, z. B. eine Woche, entsprechend dem Ablauf von etwa zwei Inkubationszeiten, so dass die Auswirkungen auf den Lehrplan und Einschr?nkungen auf die sonstigen sozialen/famili?ren/beruflichen Abl?ufe gering bleiben, wenn z. B. die Eltern wegen dieser Situation Urlaub nehmen m?ssen. F?r die gesamtepidemiologische Situation, also z. B. den Verlauf der Krankheitswelle, ist davon kein nachhaltiger Effekt zu erwarten und auch f?r die Schule selbst ist es m?glich, dass danach wieder Erkrankungen in die Schule hineingetragen werden, die wieder zu Infektions ketten f?hren k?nnen. Reaktive Schlie?ungen erfolgen entweder, wenn der Unterricht aufgrund der erkrankten Sch?ler und Lehrer nicht mehr sinnvoll durchzuf?hren ist, oder vor allem, wenn der noch nicht erkrankte, aber suszeptible Anteil der Sch?ler einer Klasse oder Schule vor einer drohenden Ansteckung gesch?tzt werden soll. Sie ist besonders dann zu erw?gen, wenn es darum geht, punktuelle Erkrankungsspitzen in dieser Altersgruppe abzumildern oder beim Auftreten von ungew?hnlich schweren Verl?ufen eine Kl?rung der Ursachen abzuwarten. Die Zeit der Schlie?ung kann auch dazu genutzt werden, nochmals verst?rkt die Aufmerksamkeit auf allgemeine pr?ventive Verhaltensweisen (s. o.) sowie auf spezifische Pr?ventionsma?nahmen (Impfungen) zu lenken.

Wenn Schulen dagegen geschlossen werden, ohne dass bereits F?lle aufgetreten sind, aber z. B. bekannt ist, dass das Virus ausgepr?gt in der Allgemeinbev?lkerung zirkuliert, zu geh?uften Erkrankungen insbesondere von Kindern und Jugendlichen f?hrt und andere pr?ventive Ma?nahmen (wie z. B. Impfung) nicht zur Verf?gung stehen, wird von proaktiver Schlie?ung gesprochen.

Proaktive Schlie?ungen werden durchgef?hrt, um die Ausbreitung der Erkrankungswelle in einem sehr fr?hen Stadium der Epidemie effektiv zu verlangsamen. Die Wirksamkeit dieser proaktiven Ma?nahmen kann aufgrund historischer Daten auch in Modellberechnungen nachvollzogen werden,6 wurde auch in netzwerkbasierten Simulationsmodellen untersucht7 und in der j?ngeren Zeit anhand von Schulunterbrechungen durch die Weihnachtsferien in einzelnen Staaten quantifiziert.8

Ein Beispiel einer erfolgreichen Durchf?hrung einer proaktiven Schulschlie?ung ist die Ma?nahme in der Pr?fektur Osaka, Japan, zu Beginn der Pandemie in Japan im Mai 2009, die die fortgesetzte ?bertragung der Neuen Influenza unterbrach und zu einer Zeitverz?gerung von etwa einem Monat f?hrte.9

Nochmals muss jedoch betont werden, dass eine proaktive Ma?nahme nur zu einem fr?hen Zeitpunkt sinnvoll ist, das haben auch Erfahrungen aus fr?heren Pandemien gezeigt.6 In der jetzigen Situation mit einem schon deutlich angestiegenen Praxisindex w?re auch aus epidemiologischer Sicht kein gr??erer Effekt mehr zu erwarten.

Dazu kommt, dass diese Ma?nahme ?ber l?ngere Zeit, d. h. mehrere Wochen durchgef?hrt werden m?sste und zu erheblichen anderen, ?sozialen? Nebenwirkungen f?hren w?rde. Weder die USA, Kanada noch die EU haben sich im Rahmen der jetzigen Pandemie f?r diese Ma?nahme ausgesprochen.4

Bei der Entscheidung ?ber eine Schulschlie?ung k?nnen verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, wie z. B. die Schwere der Erkrankung, die H?ufigkeit des Vorliegens von Risikofaktoren in der Schulbev?lkerung (z. B. bei Einrichtungen f?r Kinder mit speziellen Behinderungen), inwieweit die Eltern die M?glichkeit haben, den Betreuungsbedarf der Kinder zu gew?hrleisten, und schlie?lich der Druck oder auch Widerstand der Medien und/oder Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Sollte eine Entscheidung f?r eine (Teil-)Schlie?ung einer Kindergemeinschaftseinrichtung gef?llt werden, ist es wichtig, dass diese Kinder auch m?glichst keine au?erschulischen Kontakte zu anderen Kindern (z. B. Sport-, Musik verein) haben. Andernfalls wird der Effekt der Ma?nahmen reduziert.7

Als Fazit kann gesagt werden, dass in der aktuellen epidemiologischen Situation proaktive Schlie?ungen von Kindergemeinschaftseinrichtungen nicht als sinnvoll erachtet werden.

Ein nachhaltiger epidemiologischer Effekt auf den Verlauf der pandemischen Welle durch reaktive Schlie?ungen, Teilschlie?ungen von Gemeinschaftseinrichtungen oder andere vor?bergehende Einschr?nkungen des Unterrichts kann nicht erwartet werden. Entsprechende Entscheidungen sollten daher von der lokalen Gesamtsituation abh?ngig gemacht und zwischen Gesundheitsamt und der Einrichtung besprochen werden.

Literatur
1. Kar-Purkayastha I, Ingram C, Maguire H, Roche A: The importance of school and social activities in the transmission of influenza A(H1N1)v: England, April - June 2009. Euro Surveill 2009; 14
2. Guinard A, Grout L, Durand C, Schwoebel V: Outbreak of influenza A(H1N1)v without travel history in a school in the Toulouse district, France, June 2009. Euro Surveill 2009; 14 (27
3. Robert Koch-Institut: Ausbruch D?sseldorf; unver?ffentlichte Daten. 2009
4. WHO: Reducing transmission of pandemic (H1N1)2009 in school settings; verf?gbar unter: www.who.int/csr/resources/publications/reducing_transmission_h1n1_2009.pdf ). September 2009; Genf, Schweiz
5. ECDC: Managing schools during the current pandemic (H1N1) 2009 ? Reactive and proactive school closures in Europe. verf?gbar unter: http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/Documents/0908_InfluenzaA_H1N1_
Managing_schools_during_the_current_pandemic_(H1N1)_2009.pdf. Juli 2009
6. Bootsma MC, Ferguson NM: The effect of public health measures on the 1918 influenza pandemic in U.S. cities. Proc Natl Acad Sci USA 2007; 104: 7588?7593
7. Glass RJ, Glass LM, Beyeler WE, Min HJ: Targeted social distancing design for pandemic influenza. Emerg Infect Dis 2006; 12: 1671?1681
8. Cauchemez S, Valleron AJ, Boelle PY, Flahault A, Ferguson NM: Estimating the impact of school closure on influenza transmission from Sentinel data. Nature 2008; 452: 750?754
9. Kawaguchi R, Miyazono M, Noda T, Takayama Y, Sasai Y, Iso H: Influenza (H1N1) 2009 outbreak and school closure, Osaka Prefecture, Japan. Emerg Infect Dis 2009; 15: 1685 Bericht aus dem Fachgebiet 36 (Respiratorisch ?bertragbare Erkrankungen)
des RKI. Ansprechpartner: Dr. Udo Buchholz (E-Mail: BuchholzU@rki.de).

Weiterf?hrende Informationen

- www.rki.de > Infektionsschutz > Infektionskrankheiten A?Z >Influenza > Neue Influenza A/H1N1
- www.rki.de > Infektionsschutz > Impfen > Impfempfehlungen >Empfehlung der St?ndigen Impfkommission zur Neuen Influenza
- Aufkl?rungsmaterialien
- F?r die Grundinformation von Multiplikatoren, wie z. B. Lehrern, eignet sich die multimediale und interaktive Influenza-Pr?sentation (ca. 9 Min., auf www.pandemierisiko.info
- Infomaterialien zur Hygiene an Schulen (richtig Husten und Niesen sowie richtig H?ndewaschen) zu bestellen unter: http://www.bzga.de/:hygiene-an-schulen
 
Re: Germany: school closures

#82:
"RKI?s recommendations tend to be in favour of keeping schools open as long as possible."


What would R.Koch said about the above, if present ...
 
Re: Germany: school closures

According to a survey of the ministry of education in the German federal state of Baden-W?rttemberg, the cancellation of classes in Baden-W?rttemberg only rose from an average of 3.2 percent in 2008 to 3.5 percent in 2009 (survey from November 2009, year to year basis, all kinds of schools). Teachers who have fallen ill (any disease, not just swine flu) are the leading cause for the cancellation of classes (66 percent).



http://www.ad-hoc-news.de/schweinegrippe-uebersicht-neu-gew-schweinegrippe--/de/Politik/20873135
ad hoc news:

Schweinegrippe l?sst Unterrichtsausfall ansteigen
18.01.10 | 16:05 Uhr
Die Schweinegrippe hat den Unterrichtsausfall an den baden-w?rttembergischen Schulen ansteigen lassen. Bei einer Stichprobenerhebung im November 2009 lag der Anteil des ausgefallenen Unterrichts um 0,3 Prozentpunkte h?her als im Vorjahreszeitraum, wie Kultusminister Helmut Rau (CDU) am Montag in Stuttgart sagte. Der Wert stieg auf 3,5 Prozent an.

Die h?chsten Ausf?lle verzeichnet das Gymnasium mit 5,5 Prozent (November 2008: 4,4 Prozent). An den Hauptschulen stieg der Unterrichtsausfall von 2,3 Prozent auf 3 Prozent an, an den Realschulen von 3,1 Prozent auf 3,8 Prozent. An den beruflichen Schulen ging der Unterrichtsausfall von 4,5 Prozent im November 2008 auf 3,6 Prozent zur?ck. Den geringsten Unterrichtsausfall meldeten die Grundschulen mit 1,1 Prozent und die F?rderschulen mit 1,4 Prozent.

Krankheit ist den Angaben zufolge mit einem Anteil von fast 66 Prozent der Hauptgrund f?r die Abwesenheiten von Lehrkr?ften. Im November 2008 war dies nur f?r gut 56 Prozent des Unterrichtsausfalls der Grund. Weitere Gr?nde sind Lehrerfortbildung (14,5 Prozent) und Veranstaltungen au?erhalb des Unterrichts (5,9 Prozent).

Rau betonte, ?dank des gro?en Engagements von Schulleitungen und Lehrkr?ften war es m?glich, den Vertretungsumfang deutlich zu steigern und den erh?hten Krankenstand durch die Grippewelle abzufedern?. Mittel wie die fest installierte Lehrerreserve, Deputatserh?hungen und Mehrarbeit von Lehrkr?ften h?tten ?gravierende Ausf?lle in aller Regel verhindert?.
Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, hingegen bezeichnete bis zu 5,5 Prozent Unterrichtsausfall als ?Blamage?. Baden-W?rttemberg br?uchte etwa 6000 Lehrer f?r eine st?ndige Lehrerreserve, damit kaum noch Unterricht ausfalle. Zudem erfasse die Stichprobe nicht die zus?tzlichen Angebote wie F?rderunterricht und Arbeitsgemeinschaften. ?Um den Pflichtunterricht zu sichern, wurden an den Schulen oft Arbeitsgruppen und F?rderunterricht gestrichen?, monierte Moritz.



http://bildungsklick.de/pm/71656/grippewelle-fuehrte-zu-hoeherem-krankenstand/

bildungsklick.de:

Grippewelle f?hrte zu h?herem Krankenstand
Unterrichtsausfall durchschnittlich leicht angestiegen


Stuttgart, 18.01.2010

"Die so genannte Schweinegrippe hat unsere Schulen und Schulaufsichtsbeh?rden vor gro?e Herausforderungen gestellt. Dank des gro?en Engagements von Schulleitungen und Lehrkr?ften war es m?glich den Vertretungsumfang deutlich zu steigern und den erh?hten Krankenstand durch die Grippewelle abzufedern", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL anl?sslich der Ver?ffentlichung der Stichprobenerhebung zum Unterrichtsausfall.

Der flexible Einsatz von Ma?nahmen zur Vermeidung von Unterrichtsausf?llen, wie zum Beispiel die fest installierte Lehrerreserve, Vertretungsmittel, schulbezogene Stellenausschreibungen, Deputatserh?hungen, Mehrarbeit von Lehrkr?ften, organisatorische Ma?nahmen oder der Einsatz von Stunden des Erg?nzungsbereichs haben gravierende Ausf?lle in aller Regel verhindert.
Erfreulich ist die Entwicklung an den beruflichen Schulen. Dort ging der Unterrichtsausfall auf 3,6 Prozent zur?ck (November 2008: 4,5 Prozent) und entspricht etwa den Werten von 2005 und 2007. Den geringsten Unterrichtsausfall meldeten die Grundschulen mit 1,1 Prozent (November 2008: 0,9 Prozent) und die F?rderschulen mit 1,4 Prozent (November 2008: 2,5 Prozent). Die h?chsten Ausf?lle verzeichnet das Gymnasium mit 5,5 Prozent (November 2008: 4,4 Prozent). Auch die Hauptschulen und die Realschulen haben im Vergleich zum Vorjahr mit 3,0 Prozent (November 2008: 2,3 %) bzw. 3,8 Prozent (November 2008: 3,1 Prozent) einen h?heren Unterrichtsausfall.
Krankheit ist der Hauptgrund f?r die Abwesenheiten von Lehrkr?ften mit einem Anteil von 65,9 Prozent (November 2008: 56,4 Prozent). Weitere Gr?nde sind Lehrerfortbildung (14,5 Prozent) und au?erunterrichtliche Veranstaltungen (5,9 Prozent). Vertretungen wurden vor allem ?ber unbezahlten Mehrarbeitsunterricht (22,7 Prozent) sowie die Lehrerreserve einschlie?lich Nebenlehrkr?ften (21,5 Prozent) geleistet. Weitere wesentliche Ma?nahmen f?r Vertretungen sind die Gruppen- und Klassenzusammenlegung (18,1 Prozent) und selbst organisiertes Lernen unter Aufsicht (14,2 Prozent).
 
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