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Germany: school closures

Re: Germany: school closures

More school closures in Germany:

Leverkusen, North Rhine-Westphalia: Spread of novel influenza started on June 19, 2009 in an elementary school. Later on, confirmed cases were found in kindergartens and several other schools, including highschools. Local authorities decided to close at least six schools before regular summer vacation. Total number of confirmed cases in Leverkusen is 54.

Leverkusen is a city in North Rhine-Westphalia, Germany. It is located on the eastern bank of the Rhine, half way between Cologne and D?sseldorf. Population is 160,000.



Markt Schwaben and Neufahrn, Bavaria: Two students of 15 years (highschool: Franz-Marc-Gymnasium in Markt Schwaben) and another boy of 13 years (Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums) were confirmed to have swine flu.

Markt Schwaben is a town in Bavaria, Germany. It lies roughly 23 km east of Munich on the northern edge of the Upper Bavarian district of Ebersberg. Neufahrn is another Bavarian village.



http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1246883636538.shtml
LEVERKUSEN
SCHWEINEGRIPPE IN LEVERKUSEN
Mehr F?lle als manche Millionenstadt

Von Stefanie Joo?, 08.07.09, 15:11h, aktualisiert 08.07.09, 16:37h
In keiner vergleichbaren Stadt scheint es so viele F?lle von Schweinegrippe zu geben wie in Leverkusen. W?rden Viren sich an die Statistik halten, d?rfte nur ein einziger Leverkusener erkrankt sein. Stattdessen sind es 54.

Vor den Sommerferien wurden sechs Schulen wegen der Grippe vor?bergehend geschlossen.

LEVERKUSEN - Seit fast drei Wochen breitet sich das Schweinegrippe-Virus in Leverkusen aus. Nachdem die neue Grippe bei zwei Kindern der Grundschule Herzogstra?e festgestellt worden ist, sind bis Montag fast t?glich neue F?lle hinzugekommen. Insgesamt 54 Menschen in der Stadt haben sich mit dem H1N1-Erreger angesteckt. Sechs Schulen und zwei Kindertagesst?tten mussten deshalb in den vergangenen Wochen geschlossen werden.
Wer jenseits der Stadtgrenzen nach F?llen von Schweinegrippe sucht, merkt: So stark wie in Leverkusen scheint das Virus sich woanders nicht auszubreiten. In ganz Berlin mit seinen mehr als drei Millionen Einwohnern waren bis Mittwoch gerade einmal elf Erkrankte verzeichnet. ?Eine vergleichsweise kleine Stadt wie Leverkusen mit so vielen F?llen ist mir nicht bekannt?, sagt Susanne Glasmacher, Pressesprecherin am Robert-Koch-Institut. Diese Einrichtung der Bundesregierung ?berwacht Krankheiten wie die neue Grippe, sammelt bundesweit Daten ?ber deren Verlauf und gibt Handlungsempfehlungen an die Gesundheits?mter der L?nder weiter. Warum ausgerechnet in Leverkusen die Zahl der Erkrankten in den vergangenen Wochen explodiert zu sein scheint, kann Glasmacher aus dem fernen Berlin nicht beurteilen. Dass die Grippe in einigen St?dten geh?ufter auftritt als in anderen, sei jedoch zutreffend, sagt sie und nennt D?sseldorf als Beispiel, das nach oben ausschl?gt: Dort sind bis Dienstag 105 Menschen an der Grippe erkrankt. Das sind fast doppelt so viele wie in Leverkusen. Blo?: Die Landeshauptstadt hat auch mehr als dreimal so viele Einwohner.
Auff?llig sei auch, dass sich in Leverkusen ?berm??ig viele Kinder und Jugendliche mit dem Virus anstecken, sagt Hans-Eckard Linstaedt, Leiter des hiesigen Gesundheitsamts. ?ber Ursachen f?r die hohen Zahlen kann er nur spekulieren. ?Wo viel gesucht wird, wird viel gefunden?, sagt er. In Leverkusen w?rden bei der Untersuchung von Patienten zum Beispiel keine Schnelltests angewendet, die nicht immer zuverl?ssige Ergebnisse liefern. Wom?glich liegt also in anderen St?dten nur die Dunkelziffer h?her. Dass die Krankheit sich ausbreitet, weil sich Betroffene nicht an die Quarant?ne-Regeln halten, glaubt Linstaedt nicht. ?Meine Erfahrungen sprechen dagegen.? Bei der Diagnose ?Schweinegrippe? seien die Betroffenen ?erschrocken? und w?rden sich genau erkundigen, wie sie sich verhalten m?ssen. Warum ausgerechnet in Leverkusen die Viren sich ?berm??ig stark ausbreiten, bleibt also bisher ein R?tsel. Sorgen m?sse sich in Leverkusen wegen der auff?lligen H?ufung der Krankheitsf?lle niemand machen, sagt Linstaedt: ?Die Situation ist nicht brenzlig.?

http://www.augsburger-allgemeine.de...d,2_puid,2_pageid,4289.html?et_cid=4&et_lid=5
Bayern
Weitere Schule wegen Schweinegrippe geschlossen

09.07.2009 09:53 Uhr
Markt Schwaben (ddp-bay). Das Franz-Marc-Gymnasium in Markt Schwaben ist am Donnerstag geschlossen worden, nachdem zwei Sch?ler kurz nacheinander an der Schweinegrippe erkrankt sind.
Die Krankheit verliefe bei den zwei 15-j?hrigen Jungen leicht, sagte eine Sprecherin des Bayerischen Landesamts f?r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Zun?chst sollten die rund 1200 Sch?ler am Donnerstag und Freitag zu Hause bleiben, sagte eine Sprecherin des zust?ndigen Landratsamtes in Ebersberg.
In Neufahrn wurde am Mittwoch zudem eine siebte Klasse des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums nach Hause geschickt. Ein 13-j?hriger Junge aus der Klasse habe sich bei seinem Vater mit dem Virus infiziert, wie das Landratsamt Freising mitteilte. Es k?nne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Mitsch?ler angesteckt h?tten. Bis einschlie?lich Montag m?ssten die Sch?ler zu Hause bleiben.
 
Re: Germany: school closures

Kelheim, Bavaria: swine flu in a girl who belongs to a group of international guest students (16-17 years old) in Kelheim, Bavaria. A total of 13 guest students belong to the Kelheim-group and had been on the same train with another group of guest students who were on their way to Nuremberg. In the Nuremberg-group, a girl from Paraguay in the meanwhile also had been a confirmed case of novel influenza. As a precaution the Kelheim-students now are under quarantine in their guest families. They stay under supervision of local health authorities and are not allowed to go to school.

Kelheim is a municipality in Bavaria, capital of the district Kelheim in Lower Bavaria, population 15,000.

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3074&pk=425256&p=1

mittelbayerische
Meldung vom 09.07.2009, 13:19 Uhr

Schweinegrippe-Verdacht: 13 Kelheimer Gastsch?ler d?rfen nicht zur Schule gehen

KELHEIM. Zwangspause f?r 13 Gastsch?ler aus der ganzen Welt, die eigentlich den Landkreis Kelheim erkunden wollen: Weil aus der Gruppe von gut 200 Jugendlichen, mit denen sie zu Beginn eines vierw?chigen Deutschlandaufenthalts zusammen waren, ein M?dchen an der Schweinegrippe erkrankt ist, m?ssen die 16- und 17-J?hrigen bis n?chsten Montag zuhause bleiben, sprich: in den Gastfamilien, in denen sie seit Montag logieren. Eine reine Vorsichtsma?nahme, die das Kelheimer Gesundheitsamt am Mittwoch verh?ngt hat, betont dessen Leiter Dr. Alexander Werner: Keiner der Kelheimer Gastsch?ler, geschweige denn ihre Gastgeber sind erkrankt.
Insgesamt 200 sogenannte ?Pr?miensch?ler? aus der ganzen Welt haben als Lohn f?r beste Deutsch-Examina einen vierw?chigen Aufenthalt in der Republik spendiert bekommen. Sie verbrachten anfangs einige Tage zusammen; am Montag verteilten sie sich auf ihre Gastgeber-Regionen. Die 13 DGK-Gastsch?ler sa?en im selben Zug wie Sch?ler mit Ziel N?rnberg. Und aus der N?rnberg-Fraktion erkrankte ein M?dchen aus Paraguay ? wohl schon am Montag: Genau wei? man es gar nicht, weil die Krankheit bei ihr so milde verlief, so Dr. Werner.
Die Vorsichtsma?nahmen gilt aber nun f?r alle Jugendlichen aus dieser N?rnberg-Fraktion: Sie sind aufgefordert, Menschenansammlungen zu meiden und bei Krankheitssymptomen umgehend einen Arzt zu kontaktieren. Bis Montag bleiben auch die 13 gastgebenden Sch?ler aus dem Kreis Kelheim daheim ? eher aus sozialen Gr?nden, so DGK-Leiter Peter Wurzer: Man wolle den G?sten nicht zumuten, mehrere Tage allein in einer fremden Umgebung ausharren zu m?ssen. F?r die Gastfamilien gelten aber keinerlei Einschr?nkungen. (hu)
 
Re: Germany: school closures

Kiel (Schleswig-Holstein, northern Germany): Swine flu in at least 17 high-school graduates (out of a group of 50 students) who came back from a travel from Spain on July 5, 2009 and fell ill at the beginning of the week. Ministry of Health confirmed a total of 17 infections with novel influenza in that group on Thursday. - Tally of the German Federal Land Schleswig-Holstein now is 30.

Kiel is the capital and most populous city of the northern German state Schleswig-Holstein, with a population of over 236,000 (2007).
Kiel is approximately 90 km (55.9 mi) to the north of Hamburg.

http://www.ln-online.de/artikel/2621322/30_F%E4lle_von_Schweinegrippe_in_Schleswig-Holstein.htm
L?becker Nachrichten_
dpa/regioline vom 09.07.2009 16:52 h


30 F?lle von Schweinegrippe in Schleswig-Holstein
Kiel (dpa/lno)
- In Schleswig-Holstein sind inzwischen 30 F?lle von Schweinegrippe bekanntgeworden. Nachdem am Mittwoch das Virus bei einem Abiturienten nachgewiesen wurde, seien am Donnerstag aus der gleichen Reisegruppe 16 weitere Infektionen best?tigt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Kiel mit. Insgesamt 50 Sch?ler aus Kiel waren am Sonntag mit einem Bus von einer Abschlussfahrt aus Spanien zur?ckgekehrt. Eine zweite Gruppe von Sch?lern, die am Mittwoch aus Spanien zur?ckkam und Kontakt mit der ersten hatte, wurde vorsorglich ebenfalls auf den Erreger untersucht.
 
Re: Germany: school closures

http://www.eurosurveillance.org/images/dynamic/EE/V14N24/art19240.pdf

Eurosurveillance, Volume 14, Issue 24, 18 June 2009
Rapid communications
SCHOOL CLOSURE IS CURRENTLY THE MAIN STRATEGY TO MITIGATE INFLUENZA A(H1N1)V: A MODELING STUDY
V Sypsa1, A Hatzakis ( )1
1. Department of Hygiene, Epidemiology and Medical Statistics, Athens University Medical School, Athens, Greece

________________________________________
Citation style for this article: Sypsa V, Hatzakis A. School closure is currently the main strategy to mitigate influenza A(H1N1)v: a modeling study. Euro Surveill. 2009;14(24):pii=19240. Available online: http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=19240
Date of submission: 09 June 2009

________________________________________
Concerns about an imminent influenza pandemic have been intensified after the emergence of the new influenza A(H1N1)v strain. Mathematical modeling was employed on recent epidemiological data from Mexico in order to assess the impact of intervention strategies on the spread of influenza A(H1N1)v in the setting of the European region. When initiating the intervention of 100% school closure in a community of 2,000 people at a threshold of 1% cumulative attack rate, the total number of symptomatic cases is predicted to decrease by 89.3%, as compared to the non-intervention scenario. When this measure is coupled with treatment and home isolation of symptomatic cases as well as a 50% reduction of social contacts, a 94.8% decline in the cumulative attack rate is predicted along with a much shorter duration of influenza A(H1N1)v transmission. Active surveillance that will ensure timely treatment and home isolation of symptomatic cases in combination with school closure seem to form an efficient strategy to control the spread of influenza A(H1N1)v.​



Schulschlie?ungen sind wirksam zur Verminderung der Erkrankungszahlen in einem Epidemie-Modell:

In einem mathematischen Modell unter Verwendung der vorliegenden infektiologischen Daten zur neuen Influenza prognostiziert eine griechische Arbeitsgruppe, dass durch Schulschlie?ungen eine Reduktion der symptomatischen Erkrankungsf?lle um bis zu 89,3 % m?glich w?re. In Kombination der Schulschlie?ungen mit gezielten medikament?sen Behandlungsma?nahmen und Schulungen zur Verminderung der Sozialkontakte sowie h?uslicher Quarant?ne k?nnte sogar eine Verminderung der Erkrankungsf?lle um 94,8 % erreicht werden.
 
Re: Germany: school closures

related posts # 12 + 13:

Berlin-K?penick (local newspaper report):
After a one week closure, the Berlin highschool (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium) is to reopen on Monday.
A total of 13 students have been confirmed novel Influenza cases in this highschool.



http://www.maerkischeallgemeine.de/...le-oeffnet-wieder-Drei-neue-Grippefaelle.html
11.07.2009
INFLUENZA: Drei neue Grippef?lle
Reiser?ckkehrer infiziert / Schule ?ffnet wieder

BERLIN - Die Zahl der Berliner Schweinegrippe-Patienten ist seit Mitte der Woche um drei auf 23 Menschen gestiegen. Ein Ehepaar habe das Virus vermutlich von einer Thailand-Reise mitgebracht, sagte eine Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung gestern. Erkrankt sei auch ein US-Amerikaner, der sich auf der Durchreise befindet. Alle Patienten erhielten das Grippe-Medikament Tamiflu. Die neue Grippe verlaufe bei allen Erkrankten mild mit Fieber, Husten und Schnupfen. Ins Krankenhaus musste niemand, hie? es.
Das wegen Schweinegrippe-F?lle geschlossene Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Berlin-K?penick wird an diesem Montag wieder ge?ffnet. Allerdings m?ssen die Jungen und M?dchen nur f?r kurze Zeit die Schulb?nke dr?cken, da es bereits am Dienstag Zeugnisse gibt. An der Schule waren 13 Sch?ler leicht an Schweinegrippe erkrankt. Zw?lf wurden zu Hause in Berlin behandelt. Eine Sch?lerin, die sich im Gymnasium angesteckt hat, lebt in Brandenburg. Bereits vergangenen Sonntag war beschlossen worden, die Schule vorsorglich von Montag an f?r eine Woche zu schlie?en.
Bundesweit hat die Schweinegrippe inzwischen alle Bundesl?nder erfasst. Das Saarland, das bislang als einziges Bundesland von der Krankheit verschont geblieben war, meldete am Donnerstag seinen ersten Fall.
Nach Auskunft des Robert Koch-Instituts wurden in Deutschland bislang 641 Schweinegrippe-Infektionen gemeldet, die meisten davon verliefen mild. (dpa)
 
Re: Germany: school closures

The students of two classes of a secondary school in Berchtesgaden have to stay at home. A 14 year old student had been a confirmed case of novel influenza infection.

Berchtesgaden is a municipality in the German Bavarian Alps, near the border with Austria, about 200 km southeast of Munich. Population 7,800.


In 9 out of 16 German Federal states the schools are closed anyway because summer holidays have begun in most parts of Germany.


http://www.mainfranken24.de/index.php?id=bayern&no_cache=1&tx_gfmddpnewsbayern_pi1[single]=57506

09.07.2009 - 18:08 h
Zweite Schule wegen Schweinegrippe geschlossen

(Quelle: ddp)
Markt Schwaben (ddp-bay). Immer mehr Schulen in Bayern melden F?lle von Schweinegrippe bei ihren Sch?lern. Am Donnerstag musste das Franz-Marc-Gymnasium in Markt Schwaben geschlossen werden, nachdem zwei Sch?ler kurz nacheinander an der Schweinegrippe erkrankten. Zwei Klassen einer Hauptschule in Berchtesgaden m?ssen bis Anfang n?chster Woche zu Hause bleiben, nachdem ein 14-j?hriger Sch?ler an dem A/H1N1-Virus erkrankte. In Neufahrn hat eine siebte Klasse des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums bis Montag wegen des Virus unterrichtsfrei.Das Gymnasium in Markt Schwaben ist die zweite Schule in Bayern, die aufgrund der Schweinegrippe komplett geschlossen wurde. Bereits am Montag hatte das Richard-Wagner-Gymnasium in Bayreuth die Sch?ler f?r eine Woche nach Hause geschickt. Wie in Markt Schwaben waren zwei Kinder kurz nacheinander an dem Virus erkrankt. Die Krankheit verlaufe bei den beiden 15-j?hrigen Jungen in Markt Schwaben leicht, sagte eine Sprecherin des Bayerischen Landesamts f?r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Zun?chst sollten die rund 1200 Sch?ler am Donnerstag und Freitag zu Hause bleiben, sagte eine Sprecherin des zust?ndigen Landratsamtes in Ebersberg.Ebenfalls am Donnerstag teilte das Landratsamt Berchtesgadener Land die Erkrankung eines 14-j?hrigen Hauptsch?lers mit. Bereits am Montag wurden bei dem Jungen die Grippesymptome diagnostiziert. Zwei Schulklassen der Berchtesgadener Hauptschule seien bis kommende Woche vom Unterricht befreit, sagte eine Sprecherin des Landratsamts.In Neufahrn wurde am Mittwoch eine siebte Klasse des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums nach Hause geschickt. Ein 13-j?hriger Junge hatte sich bei seinem Vater mit dem Virus infiziert, wie das Landratsamt Freising mitteilte. Weil eine Ansteckung der Mitsch?ler nicht ausgeschlossen werden konnte, m?ssten die Sch?ler bis einschlie?lich Montag zu Hause bleiben.(ddp)
 
Re: Germany: school closures

News from Berlin on July 14, 2009:
Highschool (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium) this week was reopened just for two days. Instruction to end today, while summer holidays in Berlin to begin on July 15, 2009.

The three Texas exchange students, who probably had been infected with swine flu within Germany in the meanwhile have recovered their health and returned to the United States.

http://www.flutrackers.com/forum/showthread.php?t=114177

New cases of swine flu in Berlin were confirmed in four travellers returning from Spain and the UK.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schweinegrippe;art270,2847068
Tagesspiegel
Berlin: Vier neue Schweinegrippe-F?lle

H1N1-VIRUS
Vier neue Schweinegrippe-F?lle
Die Zahl der F?lle von Schweinegrippe in Berlin ist auf 27 gestiegen. Am K?penicker Alexander-von-Humboldt-Gymnasium sind die rund 550 Sch?ler der Klassen 7 bis 12 am Montag allerdings an die Schule zur?ckgekehrt.
Von Udo Badelt
14.7.2009 0:00 Uhr

Die Gesundheitsverwaltung teilte am Montag mit, dass bei vier weiteren Personen das H1N1-Virus festgestellt wurde. In allen vier F?llen handelt es sich um M?nner, die sich im Ausland angesteckt hatten. Ein 30-J?hriger und ein 45-J?hriger waren zusammen auf Mallorca gewesen. Nach der Heimkehr klagten sie ?ber Beschwerden wie Fieber, Kopf-, Halsschmerzen und Husten und gingen daraufhin zum Hausarzt. ?Die ?rzte sind inzwischen schon daf?r sensibilisiert, bei Auslandsreisen den Test auf Schweinegrippe zu machen?, sagt Regina Kneiding von der Senatsverwaltung f?r Gesundheit. Zu den neuen F?llen geh?ren auch ein 26-J?hriger, der in England war, und ein 20-J?hriger, der mit seiner Klasse von einer Abiturientenfahrt aus Spanien zur?ckkam. Die engen Kontaktpersonen des 20-J?hrigen sind, wie in solchen F?llen ?blich, ebenfalls getestet worden, sie waren alle negativ.

Am K?penicker Alexander-von-Humboldt-Gymnasium sind die rund 550 Sch?ler der Klassen 7 bis 12 am Montag zu einem Spiel- und Sporttag an die Schule zur?ckgekehrt. Die Sch?ler der 13. Klasse haben ihre Abiturzeugnisse bereits erhalten. Am Dienstag werden auch alle anderen Sch?ler ihre Zeugnisse bekommen, dann beginnen die Sommerferien. Vorletzte Woche waren an dem Gymnasium vermehrt F?lle von Schweinegrippe aufgetreten, woraufhin der gesamte Unterricht f?r eine Woche ausgesetzt worden war. Die drei amerikanischen Gastsch?ler, bei denen die Infektion zuerst diagnostiziert worden war, sind inzwischen in ihre Heimat zur?ckgekehrt.

Der erste Fall in Berlin war am 13. Juni aufgetreten, alle seither registrierten 27 F?lle verliefen leicht. Die Betroffenen m?ssen in der Regel eine Woche in Quarant?ne bleiben, danach ist das Virus durch den Einsatz von Grippemitteln abget?tet und kann nicht mehr weitergegeben werden. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg testet zur Zeit t?glich die Proben von rund 40 Menschen. Am 11. Juni hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Schweinegrippe zur Pandemie erkl?rt. ?Seither beobachten wir in allen Regionen eine H?ufung von F?llen?, sagt Regina Kneiding. Mit gro?er Wahrscheinlichkeit werden t?glich neue hinzukommen. Udo Badelt

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 14.07.2009)


http://www.bz-berlin.de/bezirk/koep...-der-schweine-grippe-article517601.html#bzRSS
BZ-Berlin
Virus-Infektion

13. Juli 2009 20.30 Uhr, Julien Wilkens
Eine Woche war das Humboldt-Gymnasium dicht. In der B.Z. erz?hlen zwei Sch?lerinnen von ihrer Infektion.
An der Alexander-von-Humboldt-Schule in K?penick sind ab morgen Ferien. Doch f?r die 666 Sch?ler war gestern der erste Schultag. Tag 1 nach der Schweinegrippe. Eine Woche war die Schule geschlossen, weil 13 Sch?ler an dem Virus erkrankt waren.
Bei Trang N. (17) war es als Erste diagnostiziert worden. Auch sie kam am Montag wieder. ?Mir geht es aber seit einer Woche wieder gut?, erz?hlt die Elftkl?sslerin.
Nach einer Klassenfahrt vor zwei Wochen zusammen mit amerikanischen Austauschsch?lern begann ihr Hals zu kratzen, sie bekam Husten, Fieber und Kopfschmerzen ? wie andere Mitsch?ler auch.
Der Arzt verschrieb ihr lediglich einen Hustensaft, testete sie auf ihren eigenen Wunsch auf Schweinegrippe, schickte sie dann nach Hause. ?Vier Tage sp?ter kamen pl?tzlich zwei Frauen vom Gesundheitsamt, gaben mir einen Mundschutz und hielten drei Meter Abstand?, erz?hlt Trang. Eine Szene wie im Katastrophenfilm. ?Eine Woche durfte ich die Wohnung nicht verlassen, mich meinen Eltern auf h?chstens zwei Meter n?hern.?
Am Montag kam sie ohne Mundschutz zur Schule, genauso wie Katrin W. (15) aus der 10. Klasse. Sie hatte sich bei ihrem texanischen Austauschsch?ler angesteckt. ?Endlich kann ich wieder an die frische Luft?, sagt sie. ?Ich hatte 39 Fieber, Husten. Doch die Woche Quarant?ne war wie Knast.? Schulleiter Wolfgang von Schwedler ist erleichtert. Auch das Gesundheitsamt gibt Entwarnung: Es bestehe keine Ansteckungsgefahr mehr.​
 
Re: Germany: school closures

Excerpt of a radio report on swine flu on German broadcast ?Deutschlandfunk? , Berlin:
Germany?s management of the crises in the times of swine flu
(Bundesl?nder ordern Impfstoff, Krisenmanagement in Zeiten der Schweinegrippe)
German transcript and download of the audio file (in German language):
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/999813/

In Berlin, there is a Senate for Health matters on swine flu. Dr. Marlen Suckau, representative for infectious diseases of the Berlin government agency said: ?We have a look on the spreading of the swine flu in Berlin. When there was an outbreak at the highschool (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium), we coordinated quarantine at home and looked at the contact persons, we gave Tamiflu to everyone and closed the school for a week....This outbreak could be stopped...?.


Auszug aus:
Deutschlandfunk:HINTERGRUND
15.07.2009 ? 18:40 Uhr
Bundesl?nder ordern Impfstoff
Krisenmanagement in Zeiten der Schweinegrippe


Von Volkart Wildermuth

(...) Dr. Marlen Suckau, die Infektionsschutzbeauftragte des Landes Berlin:

"Also wir konzentrieren uns jetzt ganz, ganz eindeutig auf die Vorbereitung der weiteren Ausbreitung von H1N1 in Berlin."

Die Wachsamkeit lohnt sich. Als am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium erst vier, dann 13 Sch?ler erkrankten, reagierte Berlin schnell. Die Betroffenen und ihre Angeh?rigen erhielten das Grippemedikament Tamiflu, die Erkrankten wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Kontrollen gab es aber keine. Zus?tzlich blieb die Schule eine Woche lang geschlossen. Die Zeugnisse durften aber schon wieder verteilt werden. Marlen Suckau:

"Dadurch, dass wir jetzt auch keine weiteren Meldungen explosionsartig bekommen haben, sondern dass es sich auf diese 13, vielleicht noch ein, zwei weitere F?lle beschr?nken wird, spricht daf?r, dass es eine vern?nftige Ma?nahme war und dass dann aber auch der Ausbruch erst mal beendet ist."


Dieser Ausbruch ist vorbei, doch die Zahl der Infizierten steigt langsam aber best?ndig weiter an. Berlin z?hlt ?ber 20 Infizierte, deutschlandweit sind fast 800 Menschen erkrankt, und f?r den Globus insgesamt berichtet die WHO schon von rund 120.000 F?llen der Schweinegrippe. Etwa 700 Menschen sind gestorben. Die meisten in den USA, Mexiko und Argentinien, aber auch in England und Spanien hat die Schweinegrippe erste Opfer gefordert. Jeder Einzelfall ist zu beklagen.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/999813/
 
Re: Germany: school closures

Switzerland: Experts of the Austrian Office of Health Service (BAG) and physicians of all regional Cantons of Switzerland will have a meeting to debate on the effects of school closures in swine flu pandemic. There are different views on that issue, especially regarding the minimum number of infected students (at least two or more?) to make the decision of school closure. A good reason in favour of school closures could be saving time until vaccination will be available. Local authorities may choose their own way.


http://bazonline.ch/schweiz/standard/Schulfrei-wegen-der-Schweinegrippe/story/10241486

Baseler Zeitung:
Schulfrei wegen der Schweinegrippe?

Von Christian von Burg. Aktualisiert am 15.07.2009

L?sst sich die Ausbreitung der Pandemie mit Schulschliessungen verlangsamen ? oder machen solche Massnahmen keinen Sinn mehr? Kantons?rzte sind sich uneinig.


Impfobligatorium ist kein Thema
Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe A (H1N1) wird vermutlich erst im Oktober oder November in ausreichender Menge zur Verf?gung stehen. Bis dann wird die erste Welle der Pandemie die Schweiz gem?ss Experten aber schon erfasst haben. Zurzeit diskutieren die Pandemiefachleute vor allem die Frage, wer als Erster in den Genuss des Impfstoffes kommen soll ? es werden wohl die ?rzte und das Pflegepersonal sein.

Kein Thema ist dagegen ein Impfobligatorium an den Schulen, wie Patrick Mathys, Leiter der Sektion Pandemievorbereitung beim Bundesamt f?r Gesundheit, best?tigt. Ein Obligatorium liesse sich kaum durchsetzen. Zudem ist die Schweinegrippe in der Form, wie sie sich bis jetzt pr?sentiert, nicht gef?hrlicher als eine normale Grippe.

Impfung f?r die zweite Welle?

Gem?ss Anne Witschi, der Kantons?rztin des Kantons Basel-Stadt, k?nnte eine breite Impfung der Kinder dennoch sinnvoll sein. Sie verspricht sich eine Teilimmunit?t gegen ein Virus der zweiten Welle, das ? so war es im Fall der spanischen Grippe ? viel gef?hrlicher sein k?nnte. F?r Mathys ist es jedoch fraglich, ob es ?berhaupt zu einer zweiten Welle kommen wird. (cvb)

Die Quarant?ne brachte nicht den erw?nschten Erfolg: Die Schweinegrippe breitet sich in der Schweiz kontinuierlich weiter aus, obwohl infizierte Urlauber aus Mexiko samt Bekanntschaft abgeschottet worden waren. Unterdessen rechnet man im Bundesamt f?r Gesundheit (BAG) damit, dass in diesem Herbst zwischen 500'000 und 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer an der Schweinegrippe erkranken werden ? f?nfmal mehr als an einer normalen, saisonalen Grippe. Was kann man da noch tun?
Es gelte, Zeit f?r die Produktion von Impfstoff zu gewinnen, sagt Patrick Mathys, Leiter der Sektion Pandemievorbereitung beim BAG. Schulschliessungen seien dazu eine taugliche Massnahme, weil sich das Virus vor allem unter Jungen verbreite. Das Durchschnittsalter der Erkrankten liegt zurzeit bei 13 Jahren. Zudem tragen Kinder generell viel st?rker zur Verbreitung von Grippeviren bei als Erwachsene. Das BAG will den Kantonen allgemeine Richtlinien zur Verf?gung stellen. Unter dem Strich h?tten die Kantone aber einen grossen Ermessensspielraum, sagt Mathys. Heute diskutieren die Kantons?rzte in Bern mit dem BAG das weitere Vorgehen.

Schliessung ab zwei F?llen
Die ?rzte stecken im Dilemma: Einerseits sollen sie die Ausbreitung m?glichst verlangsamen, anderseits darf der Schulalltag nicht auf den Kopf gestellt werden. Es ist nicht sinnvoll, ganze Schulen bei blossem Verdacht auf Schweinegrippe zu schliessen. Zu viele berufst?tige Eltern k?nnen ihre Kinder gar nicht beaufsichtigen. Gem?ss Thomas Schochat, dem stellvertretenden Kantonsarzt des Kantons Bern, steht zur Debatte, ganze Klassen oder Schulen fr?hestens ab zwei best?tigten F?llen zu schliessen ? und dies nicht auf Befehl der Kantons?rzte, sondern nach R?cksprache mit der Schulleitung.
Schochat geht jedoch davon aus, dass die Meinungen an der heutigen Sitzung stark auseinandergehen werden: ?Es gibt Kantone, welche die Empfehlungen restriktive umsetzen, und solche, die das anders machen.? Im Klartext: In jedem Kanton werden andere Regeln gelten.

Kanton Z?rich schert aus
Die Trennlinie verlaufe wohl zwischen Ost und West, sagt die baselst?dtische Kantons?rztin Anne Witschi. Basel, Bern und die Romandie erachteten staatliche Eingriffe zur Gesundheitsvorsorge als sinnvoll. F?r Witschi ist klar, dass erkrankte Kinder sowie ihre Geschwister und engsten Freunde zu Hause bleiben m?ssen, weil diese das Virus sonst in die Schule tr?gen.


Im Kanton Z?rich sieht man das anders: Geschwister erkrankter Kinder sollen weiter zur Schule ? solange sie gesund sind. So werde es den Schulen vor Schulbeginn kommuniziert, sagt Felix Dinkelmann vom schul?rztlichen Dienst Z?rich. In Z?rich soll es auch keine Schulschliessungen geben ? h?chstens, wenn zu viele Sch?ler erkrankt seien und kein normaler Unterricht mehr m?glich sei, so Dinkelmann. ?Die Verbreitung des Virus kann man jetzt sowieso nicht mehr verhindern, jetzt m?ssen wir pragmatisch sein, zumal das Virus zum Gl?ck weniger t?dlich ist als eine normale, saisonale Grippe.? Dies zeigten die Zahlen aus den USA, sagt Dinkelmann. Und der Blick in die USA zeige auch, dass Schulschliessungen keinen Sinn machten: ?Die Sch?ler sitzen statt in der Schule einfach zu Hause miteinander rum.?
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.07.2009, 22:26 Uhr​
 
Re: Germany: school closures

July 20, 2009: Most students in Germany now are on their long summer vacation. Schools are closed all over the country with the exception of the two southern German Federal states of Baden-Wuerttemberg and Bavaria. Baden-Wuerttemberg will start on July 30, 2009 and Bavaria will start on August 3, 2009.

What will happen when families will return from many foreign countries, especially from Spain which is one of Germany's most popular location for summer holidays ? In some of the German Federal states school will be reopend in the first days of August.

According to a recently published WHO-statement, individual case count is no longer possible in all countries but watchful monitoring of the clinical pattern of the pandemic will still be needed. Signals to be vigilant also will be spikes in rates of absenteeism from schools.


http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/h1n1_surveillance_20090710/en/index.html
Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 3 (revised)
Changes in reporting requirements for pandemic (H1N1) 2009 virus infection


16 JULY 2009 | GENEVA -- As the 2009 pandemic evolves, the data needed for risk assessment, both within affected countries and at the global level, are also changing.
At this point, further spread of the pandemic, within affected countries and to new countries, is considered inevitable. (...)

The increasing number of cases in many countries with sustained community transmission is making it extremely difficult, if not impossible, for countries to try and confirm them through laboratory testing. Moreover, the counting of individual cases is now no longer essential in such countries for monitoring either the level or nature of the risk posed by the pandemic virus or to guide implementation of the most appropriate response measures.

Monitoring still needed
This pandemic has been characterized, to date, by the mildness of symptoms in the overwhelming majority of patients, who usually recover, even without medical treatment, within a week of the onset of symptoms. However, there is still an ongoing need in all countries to closely monitor unusual events, such as clusters of cases of severe or fatal pandemic (H1N1) 2009 virus infection, clusters of respiratory illness requiring hospitalization, or unexplained or unusual clinical patterns associated with serious or fatal cases.

Other potential signals of change in the currently prevailing pattern include unexpected, unusual or notable changes in patterns of transmission. Signals to be vigilant for include spikes in rates of absenteeism from schools or workplaces, or a more severe disease pattern, as suggested by, for example, a surge in emergency department visits.
In general, indications that health services are having difficulty coping with cases mean that such systems are under stress but they may also be a signal of increasing cases or a more severe clinical picture.

A strategy that concentrates on the detection, laboratory confirmation and investigation of all cases, including those with mild illness, is extremely resource-intensive. In some countries, this strategy is absorbing most national laboratory and response capacity, leaving little capacity for the monitoring and investigation of severe cases and other exceptional events.

Regular updates on newly affected countries
For all of these reasons, WHO will no longer issue the global tables showing the numbers of confirmed cases for all countries. (...)​
 
Re: Germany: school closures

credits to: gsgs :tiphat:

Closure of schools during an influenza pandemic

pdf full text link:
http://press.thelancet.com/tlidschools.pdf


The Lancet Infectious Diseases,
Volume 9, Issue 8, Pages 473 - 481, August 2009
Closure of schools during an influenza pandemic
Dr Simon Cauchemez PhD a, Prof Neil M Ferguson FMedSci a, Claude Wachtel PhD b, Anders Tegnell MD c, Guillaume Saour d, Ben Duncan LLM e, Prof Angus Nicoll MB ChB e f

Summary
In response to WHO raising the influenza pandemic alert level from phase five to phase six, health officials around the world are carefully reviewing pandemic mitigation protocols. School closure (also called class dismissal in North America) is a non-pharmaceutical intervention that is commonly suggested for mitigating influenza pandemics. Health officials taking the decision to close schools must weigh the potential health benefits of reducing transmission and thus case numbers against high economic and social costs, difficult ethical issues, and the possible disruption of key services such as health care. Also, if schools are expected to close as a deliberate policy option, or just because of high levels of staff absenteeism, it is important to plan to mitigate the negative features of closure. In this context, there is still debate about if, when, and how school closure policy should be used. In this Review, we take a multidisciplinary and holistic perspective and review the multiple aspects of school closure as a public health policy. Implications for the mitigation of the swine-origin influenza A H1N1 pandemic are also discussed.
 
Re: Germany: school closures

Local health officials confirmed at least seven cases of novel influenza in students at a school (Freib?hlschule in Gro?engstingen) in the region of Reutlingen. (Reutlingen is a city in southern Germany; population 110,000.)

Last week, a group of 49 students and five teachers had been in the United Kingdom, where the students probably had been infected. As a result, the school will not reopen until mid-September (long summer vacation in Baden-Wuerttemberg will last from 30 July to 12 September 2009.)


http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5162406/i3t4za/index.html
SWR-Nachrichten:
Gro?engstingen: Schule wegen Schweinegrippe geschlossen

Die Freib?hlschule in Gro?engstingen (Kreis Reutlingen) bleibt nach sieben best?tigten F?llen von Schweinegrippe bis zum Beginn der Sommerferien n?chsten Mittwoch geschlossen. Das Reutlinger Kreisgesundheitsamt hatte die Schlie?ung empfohlen.
Alle 560 Sch?ler sind seit heute zu Hause. Ihnen wurden in einem Brief Hinweise zur Vorsorge und Behandlung der Schweinegrippe gegeben. F?r gesunde Sch?ler richtete die Schule einen Betreuungsdienst ein.
Die sieben Erkrankten haben sich wahrscheinlich bei einem Aufenthalt in England angesteckt. Dort waren 49 Sch?ler und f?nf Lehrer in der vergangenen Woche auf Studienfahrt. Das Kreisgesundheitsamt wies bei den Teilnehmern der Reise bisher sieben F?lle von Schweinegrippe nach. Damit stieg die Zahl der best?tigten F?lle im Kreis Reutlingen auf 29. Weitere Untersuchungen von Sch?lern und Lehrern der Engstinger Schule laufen.
 
Re: Germany: school closures

Novel influenza was confirmed in a 9th-grade student girl at the secondary school Bad Saulgau. She had been on a trip to London where she was infected with swine flu. Local health authorities now are waiting for the test results of another two suspected cases of the London tour group. A school party has been canceled.


Bad Saulgau is a small town in the district of Sigmaringen (Federal state: Baden-Wuerttemberg) in southern Germany. Population 11,000.


http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/pfullendorf/200907240283.html?_from=rss
Schw?bische Zeitung online
Pfullendorf, 24 Juli 2009
Sch?lerin erkrankt an Schweinegrippe

(Bad Saulgau/hei) Im Kreis Sigmaringen gibt es einen ersten best?tigten Fall der Schweinegrippe (H1N1). Eine Neuntkl?sslerin der Realschule Bad Saulgau war von einer Studienreise aus London mit Grippesymptomen zur?ckgekehrt. Das f?r Samstag geplante Schulfest wurde inzwischen abgesagt. Der Verdacht hat sich bei der Neuntkl?sslerin am Mittwochmittag nach einer Laboruntersuchung best?tigt. "Uns wurden insgesamt vier Verdachtsf?lle von Teilnehmern der Reise gemeldet. Ein Fall hat sich best?tigt, einer hat sich nicht best?tigt und zwei Ergebnisse stehen noch aus", sagte der Pressesprecher des Landratsamtes Sigmaringen, Manuel Zipperer, gestern auf Anfrage der SZ.
(Erschienen: 24.07.2009)
 
Re: Germany: school closures

School closure of the Walldorfschule in Mannheim: swine flu suspected in 8 students after they came back from a schooltrip to Barcelona, Spain.

Mannheim is a city in the German Federal state of Baden-Wuerttemberg , southern mid-west region of Germany). Population 325,000.

School closure of the Nellenburg-Gymnasium (highschool) in Stockach (Konstanz): A teenage boy was infected with swine flu while he had been in England.
Stockach is another town in the district of Konstanz in Baden-Wuerttemberg, at the southern border of Germany. Population 17,000

School closure of the ?Freib?hlschule? in Gro?engstingen (district Reutlingen) : seven cases.
Gro?engstingen is another small town in Baden-Wuerttemberg, south Germany.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5162406/i3t4za/index.html

swr.de nachrichten: 27.07.2009, 08.02 Uhr Mannheim
Fr?her Sommerferien wegen "Schweinegrippe"
Die Walldorfschule in Mannheim ist wegen der so genannten Schweinegrippe geschlossen. Acht Sch?ler waren von einer Klassenfahrt nach Barcelona mit dem Verdacht auf Schweinegrippe heimgekehrt. Dies hat die Schulleitung dem SWR best?tigt.

Der Betrieb wurde bis zu den Ferien eingestellt. Betroffen von der Schlie?ung sind rund 900 Sch?lerinnen und Sch?ler.

Fr?her Ferien gibt es auch f?r rund 140 Sch?lerinnen und Sch?ler der achten Klassen des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach (Kreis Konstanz), weil ein Jugendlicher an der Schweinegrippe erkrankt ist. Er hatte sich bei einer Klassenreise nach England angesteckt. Das Gesundheitsamt hat deshalb beschlossen, vorsorglich alle Stockacher Jugendliche, die an der Klassenfahrt teilgenommen haben, und ihre Geschwister vorzeitig in die Ferien zu schicken.

Bereits in der vergangenen Woche wurde die Freib?hlschule in Gro?engstingen (Kreis Reutlingen) nach sieben best?tigten F?llen von Schweinegrippe bis zum Beginn der Sommerferien in dieser Woche geschlossen. Die Erkrankten haben sich wahrscheinlich bei einem Aufenthalt in England angesteckt. Dort waren 49 Sch?ler und f?nf Lehrer auf Studienfahrt. Alle 560 Sch?ler sind seit Donnerstag zu Hause.
 
Re: Germany: school closures

At the end of summer vacation in several parts of Germany school closures have become necessary because of pandemic influenza A (H1N1), for example in North Rhine-Westfalia.


Nachrichten t-online.de

http://nachrichten.t-online.de/c/19/85/16/60/19851660.html


Schweinegrippe: NRW schlie?t mehrere Schulen
Erschienen am 02. September 2009

In Nordrhein-Westfalen sind nach den Sommerferien die ersten Schulen wegen der Schweinegrippe geschlossen worden. Betroffen sind zwei Schulen in Bergkamen (Kreis Unna) und eine in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis). Die nordrhein-westf?lischen Ministerien f?r Gesundheit und Schulen konnten bislang noch nicht sagen, ob noch weitere Schulen im bev?lkerungsreichsten Bundesland geschlossen wurden.

In der Realschule in Bergkamen sind vermutlich mehrere Sch?ler an der neuen Grippe erkrankt, teilte die Arnsberger Bezirksregierung mit. Um eine weitere Ausbreitung unter den insgesamt 462 Sch?lern zu verhindern, hat die Schulleitung die Schule bis zum kommenden Montag geschlossen. Auch in der Heideschule in Oberaden gibt es zwei best?tigte F?lle von Schweinegrippe. Die Hauptschule mit 350 Sch?lern bleibt ebenfalls bis Montag geschlossen.

"Eindeutige Symptome"
In Witten schloss das Kreisgesundheitsamt die Grundschule Buchholz, die von 112 Kindern besucht wird. Grund waren vier best?tigte F?lle der neuen Grippe. In Meschede (Hochsauerlandkreis) wurde wegen der Schweinegrippe eine neunte Klasse des Gymnasiums der Abtei K?nigsm?nster geschlossen, weil drei Sch?ler der Klasse "eindeutige Symptome der neuen Grippe" aufweisen.

Einzelne schwere F?lle in Deutschland
Unterdessen hat das Robert-Koch-Institut in Berlin best?tigt, dass es in Deutschland bereits einzelne schwere F?lle von Schweinegrippe gegeben haben. Mit steigenden Fallzahlen seien k?nftig auch noch mehr schwere Verl?ufe zu erwarten, insbesondere bei Menschen mit Vorerkrankungen, lie?en die Berliner Experten wissen. In der Regel verliefen die Erkrankungen in Deutschland jedoch mild.

Erkrankter Risikopatient erholt sich
Einem lebensgef?hrlich erkrankten Mann, bei dem das Schweinegrippevirus nachgewiesen worden war und der auf der Intensivstation der Bonner Uniklinik behandelt wird, geht es inzwischen wieder besser. Der Mann k?nne wieder selbstst?ndig atmen, sagte eine Sprecherin des Klinikums. Die Medikamente h?tten planm??ig angeschlagen. Bereits am Montag sei er wieder virusfrei gewesen. Auch sei weniger die Schweinegrippe f?r den Zustand des Patienten verantwortlich gewesen, als vielmehr das vorhandene "Grundrisiko" des 35 Jahre alten Mannes, an jeder Grippe schwer zu erkranken.

Keine Mutation festgestellt
Der Krankheitsverlauf mit Lungenversagen h?tte wahrscheinlich sich auch durch eine normale Grippe so ergeben. Daher sei "mediale Panikmache unangebracht", sagte die Sprecherin in Bezug auf die Berichterstattung in der Boulevardpresse. Der Mann sei schlicht ein "Risikopatient". Er befinde sich schon seit Dienstag au?er Lebensgefahr, werde aber weiterhin auf der Intensivstation beobachtet. Eine Mutation des Virus sei zu keiner Zeit festgestellt worden.
 
Re: Germany: school closures

hi docter, jemand hatte dich vermisst

CDC sagt Schulschliessungen sind nutzlos.

aber Deutschland versucht die Grippe zu verzoegern in der Hoffnung
der Impfstoff kommt rechtzeitig...

16000 Faelle und immer noch kein Toter, das ist weltweit
mit Abstand einmalig.

laut Wikipedia berichten viele Laender nicht alle Faelle

die die in Europe alle Faelle melden haben ~30000 Faelle und 2 Tote.

Deutlich weniger als das was wir woanders sehen.
Vielleicht sind Europaeer genetisch besser gewappnet.

OK, England hatte 70 Tote, dort geht die Welle bereits zurueck
und es war Sommer.
Australien ~200 Tote.
Also koennten wir so ca. 500 Tote bekommen.
Ausgenommen die, die an anderen Krankheiten sterben
die aber ohne den Grippebeitrag ueberlebt haetten.
Dieser Anteil ist anscheinend geringer als bei normaler Grippe,
also koennte die Zahl der Grippe-Toten diese Saison sogar fallen.

Der Tod junger gesunder Menschen wiegt schwerer als der Tod alter
kranker Menschen - sagen wir dreifach (?) - und die vielen Kranken,
also wird's wohl doch schlimmer als normal.

Interessant wird sein, ob noch normale Grippe in Europa
sich breitmachen kann oder ob die verdraengt wird
 
Re: Germany: school closures

welcome back german-doctor !

Here in the Netherlands: no school closures. Only 1 school had 16 children from 1 class ill of H1N1. Very few cases reported untill now.

Even in case of an outbreak health service says: no school will be closed, may be in extreme cases.
 
Re: Germany: school closures

Yes G-D,

we miss your well posted article news about needed and now conducted school closures there.

P.S.
I suspect that you traveled to more insulated areas on holidays for few weeks (as Tolenio/../ suggested for the VitaminD3 build up) :)
 
Re: Germany: school closures

hi docter, jemand hatte dich vermisst

CDC sagt Schulschliessungen sind nutzlos.

aber Deutschland versucht die Grippe zu verzoegern in der Hoffnung
der Impfstoff kommt rechtzeitig...

16000 Faelle und immer noch kein Toter, das ist weltweit
mit Abstand einmalig. ...
Deutlich weniger als das was wir woanders sehen.
Vielleicht sind Europaeer genetisch besser gewappnet.

OK, England hatte 70 Tote, dort geht die Welle bereits zurueck
und es war Sommer.
Australien ~200 Tote. ...

Der Tod junger gesunder Menschen wiegt schwerer als der Tod alter
kranker Menschen - sagen wir dreifach (?) - und die vielen Kranken,
also wird's wohl doch schlimmer als normal.

Interessant wird sein, ob noch normale Grippe in Europa
sich breitmachen kann oder ob die verdraengt wird



welcome back german-doctor !

Here in the Netherlands: no school closures. Only 1 school had 16 children from 1 class ill of H1N1. Very few cases reported untill now.

Even in case of an outbreak health service says: no school will be closed, may be in extreme cases.

Yes G-D,

we miss your well posted article news about needed and now conducted school closures there.

P.S.
I suspect that you traveled to more insulated areas on holidays for few weeks (as Tolenio/../ suggested for the VitaminD3 build up) :)


Hi, FTs !
First, thank you all for your friendly "missing notes" (Sometimes other aspects of life become more urgent, and I really often wish to stay on a very secret place in an insulated area. ... sigh) :)



school closure of a basic school in Berlin:

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=9691918.html

BILD.DE:

DONNERSTAG, 10. SEPTEMBER 2009, 12:06 UHR
Schweinegrippe: Schule dicht

Eine erste Klasse der Cecilien-Grundschule in Berlin-Wilmersdorf ist seit Montag wegen Erkrankungen von drei Sch?lern an Schweinegrippe geschlossen. Weitere Schlie?ungen von Schulklassen sind nicht geplant, teilte Marie-Luise Dittmar von der Gesundheitssenatsverwaltung mit. Grund zur Panik gebe es nicht. ?Zum Gl?ck haben wir trotz des Schulbeginns weiterhin eine entspannte Grippe-Situation?, so Dittmar. Die Senatsverwaltung empfiehlt, h?ufig die H?nde zu waschen und nicht offen zu niesen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.
 
Re: Germany: school closures

NEW ! WHO statement: Measures in school settings, 11 September 2009.

http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/h1n1_school_measures_20090911/en/index.html

WHO: Measures in school settings

Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 10

11 SEPTEMBER 2009
| GENEVA -- WHO is today issuing advice on measures that can be undertaken in schools to reduce the impact of the H1N1 influenza pandemic. Recommendations draw on recent experiences in several countries as well as studies of the health, economic, and social consequences of school closures. These studies were undertaken by members of a WHO informal network for mathematical modelling of the pandemic.

Experience to date has demonstrated the role of schools in amplifying transmission of the pandemic virus, both within schools and into the wider community. While outbreaks in schools are clearly an important dimension of the current pandemic, no single measure can stop or limit transmission in schools, which provide multiple opportunities for spread of the virus.
WHO recommends the use of a range of measures that can be adapted to the local epidemiological situation, available resources, and the social role played by many schools. National and local authorities are in the best position to make decisions about these measures and how they should be adapted and implemented.

WHO continues to recommend that students, teachers, and other staff who feel unwell should stay home. Plans should be in place, and space made available, to isolate students and staff who become ill while at school.
Schools should promote hand hygiene and respiratory etiquette and be stocked with appropriate supplies. Proper cleaning and ventilation and measures to reduce crowding are also advised.

School closures and class suspensions
Decisions about if and when schools should be closed during the pandemic are complex and highly context-specific.
WHO cannot provide specific recommendations for or against school closure that are applicable to all settings. However, some general guidance comes from recent experience in several countries in both the northern and southern hemispheres, mathematical modelling, and experience during seasonal epidemics of influenza.

School closure can operate as a proactive measure, aimed at reducing transmission in the school and spread into the wider community. School closure can also be a reactive measure, when schools close or classes are suspended because high levels of absenteeism among students and staff make it impractical to continue classes.

The main health benefit of proactive school closure comes from slowing down the spread of an outbreak within a given area and thus flattening the peak of infections. This benefit becomes especially important when the number of people requiring medical care at the peak of the pandemic threatens to saturate or overwhelm health care capacity. By slowing the speed of spread, school closure can also buy some time as countries intensify preparedness measures or build up supplies of vaccines, antiviral drugs, and other interventions.

The timing of school closure is critically important. Modelling studies suggest that school closure has its greatest benefits when schools are closed very early in an outbreak, ideally before 1% of the population falls ill. Under ideal conditions, school closure can reduce the demand for health care by an estimated 30?50% at the peak of the pandemic. However, if schools close too late in the course of a community-wide outbreak, the resulting reduction in transmission is likely to be very limited.

Policies for school closure need to include measures that limit contact among students when not in school. If students congregate in a setting other than a school, they will continue to spread the virus, and the benefits of school closure will be greatly reduced, if not negated.

Economic and social costs
When making decisions, health officials and school authorities need to be aware of economic and social costs that can be disproportionately high when viewed against these potential benefits.

The main economic cost arises from absenteeism of working parents or guardians who have to stay home to take care of their children. Studies estimate that school closures can lead to the absence of 16% of the workforce, in addition to normal levels of absenteeism and absenteeism due to illness. Such estimates will, however, vary considerably across countries depending on several factors, including the structure of the workforce.
Paradoxically, while school closure can reduce the peak demand on health care systems, it can also disrupt the provision of essential health care, as many doctors and nurses are parents of school-age children.
Decisions also need to consider social welfare issues. Children?s health and well-being can be compromised if highly beneficial school-based social programmes, such as the provision of meals, are interrupted or if young children are left at home without supervision.
 
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